Gravuren

Bulino

Diese Stichtechnik hat seine Wurzeln in Italien. "Bulino" ist einfach der italienische Name für einen quadratischen Meißel, und ist mehr und mehr eine internationale Bezeichnung für diese feinen Stiche geworden, durchgeführt mit diesem Werkzeug.

Diese Technik kann entweder mit sehr feinen Linien, feinen Punkten oder einer Mischung von ihnen angewandt werden. Der Effekt solch eines Stiches hängt von der hellen Brechung und/ oder von der Lichtabsorption ab. Ungravierte Oberflächen reflektieren das Helle und erscheinen folglich weiß. Mit vielen Punkten kann der Graveur eine Vielzahl der grauen Töne durch ein durchschnittliches Weiß bzw. Schwarz bilden.

Die Punkte selbst können sehr oberflächlich sein, zwecks unterschiedlichen Oberflächen, Farben und Beschaffenheit muß die weiße Oberfläche in graue Töne umgewandelt werden. Häufig wird die Qualität eines Bulino- Stiches durch die Zahl grauen Tönen in ihr beurteilt und ausgewertet. Mit dieser Technik kann ein erfahrener Graveur sehr schöne Effekte bezüglich Kunst, Detail und Ausdruck erreichen.
Ein Graveur benötigt dafür nur ein Objektiv und einige Meißel. Die Planung und eine korrekte Durchführung durch (außer künstlerischer Phantasie) eine erfahrene Hand benötigt sehr viel Geduld, Hingabe und Zeit. Der Nachteil des extrem feinen Bulinostiches ist, daß der Kunde zum genießen der feinen Details der Arbeit ein Objektiv oder sogar ein Mikroskop benöigt.

 

Einlegen

Der schöne Effekt der Einlege- Arbeit ist der Kontrast zwischen Stahl und Gold. Nur der Unterschied in der Härte von zwei Metallen ermöglicht das Einlegen. Das weichere kostbare Metall wird in den härteren Stahl gehämmert. Hauptsächlich wird es im Einlegebereich durch einen Schwalbenschwanz gehalten der im Stahl gebildet wird.

Grundlegende Technik

Das Design muß mit Meißel und Hammer oder Meißel herausgeschnitten werden. Das Unterschneiden wird mit Durchschlägen durchgeführt (Siehe die Abbildung). Während des Unterschneidens wird einem Schwalbenschwanz gebildet.
Das kostbare Metall muß zuerst getempert werden, um es weich zu machen. Dann wird es in die Linie gelegt und wird anschließend gehämmert (wenn man Schritt für Schritt einen feinen Mattdurchschlag verwendet). Die Oberfläche des Stahls kann möglicherweise nicht durch den Durchschlag berührt werden. Die Goldleitung muß groß genug sein um überschüssiges Material zu fassen, nachdem es im Platz gehämmert wurde. Auf diese Weise kann Gold gehämmert werden, ohne dadurch den Stahl zu schlagen. Schließlich wird eingeordnet und anschließend die Oberfläche des Gewehrs poliert.
Farbtöne können durch den verhärtenden, bläulichen Fall erzielt werden etc., das die Arbeit noch großartiger erscheinen läßt.

Materialien

Klassich in dieser Technik verwendet man reines Gold bzw. reines Silber.

Prinzip der Einlegetechnik

 

Beispiele:

Feine englische Arabeskengravur kombiniert mit Rosenbouquets und Bordüre.

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Diverse

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